Die Kofferfabrik zeigt im November fünf Filme darüber, wie der Neoliberalismus unsere Welt sieht und gestaltet und diese dabei auf Profitmaximierung reduziert. Bitte weitersagen und zahlreich kommen. Wir finden es wichtig, dass viele Menschen davon erfahren. Danke

MI 02.11. – We feed the world
Der Dokumentarfilm “We Feed the World – Essen global” beschäftigt sich thematisch mit den Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel der Nahrungsmittelproduktion für die Europäische Union. Er durchleuchtet in verschiedenen Abschnitten die unterschiedlichen Formen der weltweit industriell organisierten Rohstoffgewinnung, Produktion, Handel, Transport, Entsorgung und die Benutzung von Gentechnologie durch Lebensmittelkonzerne.
Links: www.we-feed-the-world.at


MI 16.11 – Let’s make money
Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Links: www.letsmakemoney.at


MI 23.11 – Water makes money
Vor 10 -15 Jahren erhob sich eine Welle der Privatisierung unserer Wasserversorgung und wälzt sich seither durch die ganze Welt. Die nachhaltigen Folgen – u.a. von sauberem Wasser abgeschnittene Armenviertel und trockene Wasserhähne in London, der Metropole des Finanzkapitals – sind mittlerweile weithin bekannt.
Links: www.watermakesmoney.com


MI 30.11 – Wasser unterm Hammer
Wir brauchen nur den Hahn aufdrehen, und schon strömt uns unser wichtigstes und am besten kontrollierte Lebensmittel entgegen -zuverlässig, preiswert und sofort verzehrbar. Dass dies nichtselbstverständlich ist, zeigt keineswegs nur die “Dritte Welt”. Susanne Baker wohnt in London im fünften Stock. Wenn sie morgens aufsteht, schaut sie als erstes, ob Wasser aus dem Hahn kommt. Wenn nicht , ist Stress angesagt Vielleicht läuft ja noch Wasser bei der Nachbarin im dritten oder bei der im zweiten Stock …… Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert.
Links: www.wasseruntermhammer.de

anschließend
David gegen Goliath
In “David gegen Goliath” erzählen wir, wie die kleine Gemeinde Felton in Kalifornien über viele Jahre hinweg einen harten Kampf gegen den deutschen Energieriesen RWE führen muss, der 2003 den größten Wasserversorger der USA, American Water, aufgekauft hatte und damit auch die Trinkwasserversorgung in Felton.


Beginn: pünktlich um 19.30 Uhr
Eintritt: 3,- Euro/ermäßigt 2,- Euro;
Spenden für eine Fortsetzung der Reihe im Januar/Februar werden gerne angenommen.

Diese Veranstaltungsreihe wird nicht von der Piratenpartei durchgeführt. Da die angesprochenen Themen, in unseren Augen, aber wichtig sind, haben wir uns dazu entschlossen, dafür zu werben.